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Glucose-6-Phosphatee-Dehydrogenase

Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase

Material

Frisches (!) EDTA-Blut 1 ml
Versand gekühlt, nicht tieffrieren

Methode

Photometrisch

Referenzbereich

6,97-20,5 U/g Hb

Der angegebene Referenzbereich entstammt den Angaben des Testherstellers.

Aktuelle WHO-Klassifizierung der Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Varianten (Luzzatto et al., 2024)

Klasse A (Aktivität < 20 %, ca. < 2,0 U/g Hb): Chronisch hämolytische Anämie

Klasse B (Aktivität < 45 %, ca. < 4,5 U/g Hb): Neonatale Gelbsucht; akute hämolytische Anämie, welche durch Medikamente, Favabohnen und Infekte getriggert werden kann

Klasse C (Aktivität > 60 %, ca. > 6,0 U/g Hb): Keine Hämolyse

Note

Nach kürzlich erfolgter Bluttransfusion und unter hämolytischen Krisen kann die normale Enzymaktivität infolge der deutlich höheren Aktivität in Retikulozyten im Gegensatz zu reifen Erythrozyten einen Mangel kaschieren, Kontrolle nach etwa 2 bis 3 Monaten empfohlen.

Im Falle eines Verdachts auf einen angeborenen Mangel X-chromosomale Vererbung der G6PDH beachten; hemizygote Männer und homozygote Frauen erkranken, heterozygote Frauen können betroffen sein. Enzymatische Kontrolle und ggf. molekulargenetische Bestätigung empfohlen (siehe Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (akut-hämolytische Anämie).

Accredited

yes

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